Press Archives 2016

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  • © Photo Kurt Fuchs / Fraunhofer IISB

    Aufstellung des vakuumisolierten Kaltwasserspeichers vor dem Reinraumlabor am Fraunhofer IISB in Erlangen am 11.10.2016. Der Speicher ist in seiner Größenklasse derzeit weltweit einmalig und dient der Optimierung der Kälteinfrastruktur.

    Am Fraunhofer IISB in Erlangen wurde ein in seiner Größenklasse weltweit einmaliger Kaltwasserspeicher mit Vakuumisolation installiert. Mit einem Ladevolumen von 80 Kubikmetern ist die Spezialanfertigung der Firma Sirch aus Kaufbeuren besonders für industrielle Anwendungen interessant. Der vakuumisolierte Kaltwasserspeicher wird im Rahmen des Energieforschungsprojektes SEEDs eingesetzt, um die Effizienz der Kaltwasserversorgung für die Kühlung der umfangreichen Prozessanlagen und Labore am Fraunhofer IISB zu erhöhen. Mit der Einbindung des Speichers in die Versorgungsinfrastruktur entsteht zugleich eine wichtige Schnittstelle zwischen Forschungsaktivitäten und Praxisbetrieb. Die Modifikation des Kältekreislaufes und dessen intelligente Verknüpfung mit dem energetischen Gesamtsystem ist ein weiterer Schritt beim Ausbau des Instituts als Demonstrationsplattform für umfassende Energieeffizienz. Dabei wird am Fraunhofer IISB die gesamte Kette der Energienutzung in einem industriell vergleichbaren Maßstab betrachtet und im praktischen Selbstversuch optimiert.

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  • Am 1. September 2016 hat Prof. Dr.-Ing. Martin März die Leitung des neuen Lehrstuhls für Elektrische Energietechnik (LEE) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) übernommen. Der Lehrstuhl ist Teil des Energie Campus Nürnberg (EnCN) auf dem ehemaligen AEG-Gelände in der Fürther Straße – und der erste Lehrstuhl, der aus dem EnCN heraus entstanden ist.

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  • Auf der E-MRS-Tagung 2016 in Lille wurde Herr Rico Belitz vom Fraunhofer THM in Freiberg mit dem „Best Poster Award“ im Symposium W – „Materials and Systems for Microenergy Harvesting and Storage“ – ausgezeichnet. Der Fraunhofer-Wissenschaftler konnte zeigen, dass sich mithilfe von speziellen Kristallen Wasserstoff gewinnen lässt. Bei diesen so genannten pyroelektrischen Kristallen führen von außen aufgeprägte Temperaturänderungen zu einer elektrischen Aufladung der Kristalloberflächen. Dabei kann die Aufnahme von Ladungsträgern aus der Umgebung zur Kompensation der Oberflächenladungen ausgenutzt werden, um Wasserstoff aus Wasser zu erzeugen. Nach diesem Prinzip könnte zum Beispiel bislang ungenutzte Niedertemperaturabwärme in wertvolle chemische Energie umgewandelt werden.

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  • © Photo FAU / Georg Pöhlein

    Dr. Andreas Bräuer (links), Director of Administration an der Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT), und SAOT Innovation Award-Preisträger Maximilan Rumler (rechts) bei der Preisverleihung am 8. Juli 2016 an der FAU Erlangen-Nürnberg.

    Der SAOT Innovation Award der Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies geht 2016 an Maximilian Rumler. Der diplomierte Mechatronik-Ingenieur erhält die Auszeichnung für einen neuartigen Ansatz zur Herstellung so genannter „hierarchischer“ Strukturen. Rumler entwickelte die Methode im Rahmen seiner Forschungstätigkeit am Fraunhofer IISB in Erlangen. Mit hierarchischen Strukturen lassen sich funktionale Oberflächen realisieren, die für viele technische Anwendungen, etwa in der Photonik oder Biotechnologie, interessant sind.

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  • © Photo Kurt Fuchs / Fraunhofer IISB

    Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau B des Fraunhofer IISB am 30.6.2016 in Erlangen, v.l.n.r.: Fraunhofer-Vorstandsmitglied Prof. Alexander Kurz, der Direktor des Fraunhofer IISB Prof. Lothar Frey, Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF Stefan Müller, Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik und der Vizepräsident der Universität Erlangen-Nürnberg Prof. Günter Leugering.

    Am 30. Juni 2016 wurde am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen mit der Grundsteinlegung symbolisch der Baubeginn für den nächsten Erweiterungsbau des Instituts gefeiert. Die neuen Laboreinrichtungen dienen ab Sommer 2018 der Forschung und Entwicklung zu hoch effizienten leistungselektronischen Systemen, welche essentieller Bestandteil von modernen Stromnetzen, Energiespeichern, industrieller Antriebstechnik oder auch von Elektrofahrzeugen sind. Gleichzeitig wird das Gebäude als Demonstrations- und Testplattform für eine nachhaltige Energieversorgungsinfrastruktur im Industriemaßstab genutzt.

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  • © Photo Detlev Müller / TU Bergakademie Freiberg

    Von links: Prof. Dr. Johannes Heitmann (TU Bergakademie Freiberg / Fraunhofer THM), Simone Raatz (MdB), Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht (Rektor TU Bergakademie Freiberg), Dr. Jochen Friedrich (Sprecher des THM) und Prof. Hans-Joachim Möller (stellvertretender Sprecher des THM).

    Seit mehr als 10 Jahren forscht das Fraunhofer-Technologiezentrum für Halbleitermaterialien THM in Freiberg gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg auf dem Gebiet der Elektronikmaterialherstellung und Materialbearbeitung. Vor allem sächsische Unternehmen profitieren von der erfolgreichen Forschungskooperation. Um die Zusammenarbeit zwischen Universität und Fraunhofer weiter zu stärken, übernimmt Herr Prof. Dr. Johannes Heitmann, Leiter des Instituts für Angewandte Physik der TU Bergakademie, künftig auch die Leitung der THM-Arbeitsgruppe Materialherstellung. Die sich an TU Bergakademie und Fraunhofer THM bereits ergänzenden Kompetenzen im Bereich der Herstellung und Charakterisierung von Halbleitermaterialien und –bauelementen werden dadurch gebündelt. In der Praxis ist die wissenschaftliche Arbeit an optimierten und neuartigen Halbleitern beispielsweise für energieeffiziente elektrische Antriebslösungen und energiesparende Beleuchtungskonzepte oder auch für die preisgünstige Erzeugung und Einbindung regenerativer Energien von großer Bedeutung.

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  • © Photo Isabell Massel / DRIVE-E

    DRIVE-E-Akademie 2016: Beim Fahrevent auf dem Verkehrsübungsplatz Braunschweig konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Elektroautos testen.

    „Die Woche war unglaublich positiv: Interessierte, fachlich vertiefte Studierende und Young Professionals kommen in direkten Kontakt mit Experten und Führungskräften aus der Industrie. Sie übernehmen Verantwortung und möchten gemeinsam die Zukunft der Mobilität gestalten“, fasst Akademieteilnehmer Stephan Weber von der TU Berlin die Veranstaltungswoche zusammen. Die siebte Auflage des studentischen Nachwuchsprogramms zur Elektromobilität, das das Bundesbildungsministerium und die Fraunhofer-Gesellschaft initiiert haben, fand vom 12. bis 17. Juni 2016 in Braunschweig statt. Hochschulpartner war die Technische Universität Braunschweig, Gastgeber das dort angesiedelte Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF).

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  • © Photo Isabell Massel / DRIIVE-E

    Gleich fünf Nachwuchswissenschaftler konnten sich am Montagabend über einen DRIVE-E-Studienpreis für ihre eingereichten Arbeiten rund um die Elektromobilität freuen. Sie erhielten die Auszeichnung in der „Dornse“ des Braunschweiger Altstadtrathauses. Staatssekretär Georg Schütte aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung zeigte sich beeindruckt von den diesjährigen Einreichungen: „Mit ihren Arbeiten haben die Preisträger bewiesen, welche Innovationskraft in Deutschlands jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern steckt. Ihre Ideen möchten wir mit den DRIVE-E-Studienpreisen würdigen, sie sind genau das, was die Zukunftsbranche Elektromobilität braucht“, erklärte er im Vorfeld der Festveranstaltung. Das Bundesforschungsministerium lobt gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft seit 2009 die DRIVE-E-Studienpreise aus.

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  • © Photo Fraunhofer IISB

    Central control unit of foxBMS, the free, open, and flexible battery management system from Fraunhofer IISB in Erlangen.

    Fraunhofer IISB is proud to announce the launch of its first generation, free, open, and flexible battery management system, namely foxBMS. At the conference “Batterietagung 2016” (battery-power.eu) foxBMS will be presented publicly for the first time. Visit us at Batterietagung 2016 on April 25-27 in Muenster, Germany, at the Fraunhofer Battery Alliance stand (booth 18). foxBMS will also be on show at the Fraunhofer IISB stand at the PCIM Europe 2016 from May 10-12 in Nuremberg, Germany. Currently, a total of 15 renowned industrial and research organizations from 7 countries worldwide have been selected from a long list of volunteers to participate in an intensive beta testing program. The public release of foxBMS, including all the hardware schematics, the software source code and documentation, is scheduled for the end of 2016. The system will then be available for download on www.foxbms.org.

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  • © Photo SPIE

    Konferenzchair Mircea Dusa (ASML) und Bruce Smith (Rochester Institute of Technology) benennen beim SPIE Symposium Advanced Lithography im Februar 2016 in San Jose (USA) Andreas Erdmann zum SPIE Fellow.

    Die Internationale Gesellschaft für Optik und Photonik SPIE hat Dr. Andreas Erdmann vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB zum Ehrenmitglied ernannt. Andreas Erdmann erhielt die Auszeichnung auf der weltweit größten und bedeutendsten Konferenz für optische Lithographie, der SPIE.Advanced Lithography in San Jose. Die SPIE ernennt dieses Jahr 32 neue Ehrenmitglieder, die so genannten SPIE Fellows. Mit dem Titel werden herausragende wissenschaftliche und technische Arbeiten auf den Gebieten Optik, Photonik und Abbildungsverhalten gewürdigt. Darüber hinaus zeichnen sich die SPIE Fellows durch überdurchschnittliches Engagement in der wissenschaftlichen Fachwelt auf dem Gebiet der Optik und insbesondere für die SPIE aus. Seit Gründung der Gesellschaft im Jahre 1955, der heute über 264.000 Mitglieder aus 166 Ländern angehören, wurden ca. 1.200 Wissenschaftler als SPIE Fellow geehrt.

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