Neuer robotisch unterstützter Prüfstand für induktive Energieübertragung

Kurzmeldung /

Der Roboter übernimmt reproduzierbare dynamische und statische Tests zu Wirkungsgraden und Leistungsübertragung in induktiv gekoppelten Fahrzeugen. Mit sieben Achsen, einer beeindruckenden Traglast von 170 kg am entferntesten Punkt und einer 13,5 Meter langen befahrbaren Schiene ermöglicht der neue Aufbau freie Bewegungen im Raum - und das mit einer Geschwindigkeit von 2,4 m/s.

So können verschiedenste praxisrelevante Konstellationen des induktiven Ladens untersucht werden, in denen die Spulen des „Ground Assembly“ in der Fahrbahn und die des Fahrzeugs versetzt zueinander stehen. Während der Fahrt passiert das beispielsweise beim Spurwechsel, durch Ungenauigkeiten während des autonomen Fahrens oder Umleitungen, Hindernisse und Unebenheiten auf der Straße. Auch schräges oder gekipptes Parken an den Ladepunkten wirkt sich auf die Leistungsübertragung aus. Damit liefert unser neuartiger Prüfstand wertvolle Erkenntnisse zur Interoperabilität verschiedener Spulen und Ladesysteme und ist richtungsweisend für die weitere Entwicklung im Spulendesign. 

An dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich bei unseren Kolleginnen und Kollegen vom Lehrstuhl FAPS der FAU Erlangen-Nürnberg bedanken, die uns bei der Einrichtung des Prüfstands mit ihrem fundierten Knowhow tatkräftig unterstützt haben!

Wir möchten Sie gerne einladen, sich unseren Roboter live im E|Road-Center im Cleantech Innovation Park anzusehen! 

Dafür bieten sich in nächster Zeit gleich zwei Gelegenheiten:

  • Bis 8.6. können sich Kurzentschlossene zum Cleantech Innovation Summit am 24.6. kostenlos anmelden. Sehen Sie sich unsere Laboreinrichtungen an und besuchen Sie den Vortrag unseres Abteilungsleiters Prof. Florian Risch rund um unsere Forschung zu induktivem Laden.
  • Außerdem öffnen wir am 24.7. im Rahmen der Bayerischen Energietage (Veranstalter: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie) wieder unser E|Road-Center für die Öffentlichkeit.
© Paul Dippold / Fraunhofer IISB

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